➜ Praxis Halver & Wipperfürth

Die Praxis Sabine Stroese (Praxis für Psychoonkologie, Gesprächspsychologie und heilkundliche Psychotherapie) steht Ihnen im MVZ der Helios Klinik, 51668 Wipperfürth zur Verfügung und bietet auch Angebote im Standort Halver. Bitte vorab Termin vereinbaren.

➜ Psychologische Praxis Stroese

Sabine Stroese: "Durch selbst erlebte Krisen darf und kann ich mitfühlen, was ein Mensch in stürmischen Zeiten durchlebt. Dies ist ein Lehrgut, welches nicht durch die beste Fachliteratur erhältlich ist."

Mitglied der Deutschen Krebsgesellschaft in Berlin, Mitglied im Fachverband der Psychologie / Uni Leipzig, sowie im Fachverband der Heilpraktiker VFP Hannover

☎   0 23 53 / 12 74 5 (Praxis Halver)
☎   0 22 67 / 88 96 19 (Praxis Wipperfürth)
✎   sabine@stroese.de
☗   Wipperstr. 29, 58553 Halver

Mehr Informationen:
Gemeinsam gegen Krebs

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Psychoonkologie

Schock-Diagnose KREBS: ein hochemotionaler Weg über diverse Strecken… Mit der Diagnose Krebs ist nur noch eines sicher: dass NICHTS MEHR sicher ist!

Eine Tumorerkrankung kommt beinahe wie ein Blitz aus dem Himmel und konfrontiert die Mehrzahl der Menschen nicht nur mit vielen Fragen, sondern stellt zunächst auch eine existenzielle innere Bedrohung dar. Einschneidende und sich bedrohlich anfühlende Veränderungen schlagen sich nicht nur auf den betroffenen Erkrankten nieder und ein sondern auch auf sein Umfeld. Auf die gesamte Familie.

Krebserkrankte leiden natürlicherweise sehr häufig unter starken Ängsten, Verzweiflung, Depressionen und anderen starken Belastungsreaktionen.


Nach Feststellung eines Tumorbefundes kommt es häufig zu Schockreaktionen und nachhaltigen Gedanken über den eventuellen, ungewissen Verlauf der Erkrankung. Unklare Gedanken über bevorstehende Behandlungsmaßnahmen, Gedanken über körperliche Entstellung, Leistungs- ggf. Arbeitsplatzverlust bis hin zu Gedanken um sterben und den eigenen Tod. Vieles muss nun nicht nur verarbeitet werden sondern auch in´s Leben integriert werden, damit das Leben mit dieser Erkrankung fortgesetzt werden kann. Oftmals kumulieren und verstärken sich diverse Bereiche dieser sehr schweren Belastung zusätzlich.

Die Ignorierung solcher Belastungszustände kann den Genesungsverlauf beeinträchtigen – darum ist es nur ratsam sich infolge dieser Diagnose Hilfe durch psychoonkologische Gespräche und unterstützenden, beruhigenden und ressourcenorientierten Interventionen zu suchen. Ängste, psychosoziale Stressoren, Leiden und Trauer, Isolation oder auch unterdrückte Wut können Schmerzen verstärken, denn Schmerzerleben ist ein Geschehen aus biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren. Heute wissen wir, dass sich psychologische Interventionen auf das Gehirn auswirken.


„Nicht alte, sondern NEUE Lebenskonzepte sind nun gefordert, damit wir salutogenetisch einen neuen Ansatz schaffen für IHR Leben. Salutogenese meint das Zustandekommen von Gesundheit durch die Konzentration aller vorhandenen Kräfte und Ressourcen die ein Mensch besitzt. Ich freue mich dieses neue Lebenskonzept mit Ihnen zu finden und auch die Sie begleitende, existenzielle Angst zu verringern und kontrollierbarer zu machen.“

Diese bedrohliche Angst kann auch Jahre später nach abgeschlossener Behandlung noch spürbar sein – vielleicht Angst vor Metastasen und einem Rezidiv. Angst vor den Nachuntersuchungen. Angst, wenn der Körper wieder einmal eine Krankheit aufzeigt. Dann sind manchmal wohlmeinende Sätze von Freunden und Angehörigen nicht passend, sondern Sie fühlen sich vielleicht dadurch noch einsamer und alleiner mit Ihrer Erkrankung. Scheuen Sie sich nicht, mich auch viel später noch zu kontaktieren. Es ist nie zu spät Hilfe anzunehmen! Sie sind nicht allein!

Heilhypnotische und suggestive Methoden unterstützen nachweislich Ihr Immunsystem (Erkenntnisse aus der Psychoneuroimmunologie). Gespräche spielen eine entscheidendeRolle in allen Phasen der Erkrankung und helfen ebenfalls das Immunsystem zu unterstützen und zu stärken.

Die Psychoonkologie ist bestrebt möglichst günstige Voraussetzungen für den Krankheitsverlauf zu schaffen. Der Arzt (die Ärzte) Ihres Vertrauens kümmert sich um die Krankheit, SIE selbst als Patient sollten sich daher nun um IHR Leben kümmern!

Psychoonkologische Versorgung

Seit 1988 ist die Psychoonkologie als offizielle Arbeitsgemeinschaft (PSO) in der Deutschen Krebsgesellschaft vertreten. 410 000 Menschen erkranken in jedem Jahr neu an Krebs. Circa 40 % der erkrankten Menschen weisen psychische Beeinträchtigungen auf.